Kunststoffverarbeitung

im Vakuum-Tiefziehverfahren

Unternehmenspolitik - Partnerschaft

Im täglichen Wirtschaften haben wir uns nicht den schnellen Profit zum Ziel gesetzt, sondern langfristige Partnerschaften und ein faires Miteinander mit unseren Partnern und unserer Umgebung. Deshalb streben wir an:

 

    • eine bestmögliche Kundenzufriedenheit durch hohe Produktqualität, verlässlichen Lieferservice und zuverlässige, sachliche Beratung.

    • die langfristige, gute und sichere Beschäftigung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    • stabile und auf lange Zeit angelegte Partnerschaft mit unseren Lieferanten.

    •  die Reduktion vermeidbarer Umweltbelastungen und des Primärenergieverbrauchs

Umweltaspekte

Es wäre naiv, zu behaupten, dass das Verarbeiten und Einsetzen von Kunststoffteilen ohne Umweltauswirkungen sei. Nichtsdestotrotz können Produkte aus Kunststoff für viele Einsatzzwecke auch im Sinne einer ökologischen Bilanzierung u. U. mit anderen Produkten gleichen Zwecks konkurrieren. Eine Beurteilung im Einzelfall maßen wir uns nicht an.
Vielmehr möchten wir zu den aus unserer Sicht maßgeblichen Umweltauswirkungen unserer Produktion Stellung beziehen:

Unsere Rohstoffe, also die eingesetzten Kunststoffe sind bekanntlich Erdölprodukte und tragen den in diesem Zusammenhang üblichen „ökologischen Rucksack“.

Der Energieverbrauch ist innnerhalb der Produktion der bei weitem wesentlichste Umweltaspekt. Deshalb liegt auf diesem Bereich unser besonderes Augenmerk.

Es gelingt uns, Abfälle auf ein Minimum zu reduzieren. Zum einen durch einen sparsamen Umgang mit den Materialien. Zum anderen durch saubere Abfalltrennung und annähernd 100%-ige Regranulierung und anschließende Wiederverwendung/Weiterverkauf der Produktionsabfälle. Lediglich gemischte Späne müssen als Abfälle beseitig werden.

Gefahrstoffe und Lösemittel fallen nur in geringem Maße im Rahmen des Werkzeugbaus und der Verbindungstechnik an. Die Emissionen lagen bei Messungen unterhalb der MAK-Werte.

Luftverunreinigende Emissionen ergeben sich durch den Betrieb der Raumheizung. Weitere Emissionen von Schadstoffen, Treibhausgasen oder Staub sind nicht bekannt.

Lärmemissionen sind ein Problem innerhalb der Produktionsräume, v.a. bei zerspanenden Vorgängen. Als realistische Schutzmaßnahme ist meist nur der persönliche Gehörschutz anwendbar.

Energieverbrauch

Der Verbrauch an Primärenergie ist innerhalb der Produktion der bei weitem wesentlichste Umweltaspekt. Sowohl für den Betrieb der Tiefziehautomaten als auch der anderen Maschinen ist elektrische Energie unumgänglich.
Aus Überzeugung, dass wir einen größtmöglichen Beitrag leisten müssen, die endlichen Energieressourcen zu schonen und dem Klimawandel zu begegnen, unternehmen wir immer wieder Schritte, um unseren Primärenergieverbrauch zu senken.

Durch die Nutzung von Abwärme zur Raumheizung minimieren wir den Heizbedarf so weit wie möglich.

Seit 1998: Solarthermische Anlage zur Bereitung unseres heißen Brauchwassers mit Sonnenenergie.

Seit 2007: Strom aus regenerativer Quelle: Seit Januar 2007 bekommen wir unseren gesamten Bedarf an elektrischer Energie aus einem regionalen Wasserkraftwerk. Damit stammt zum einen unsere elektrische Energie zu 100% aus regenerativer Quelle, zum anderen können wir durch den Bezug des lokal gewonnenen Stroms Leitungsverluste minimieren.

Seit 2008: Photovoltaikanlage: Im Sommer 2008 haben wir auf unserem Dach eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 26 kWp in Betrieb genommen. Damit können wir immerhin ca. 18 % unseres Verbrauchs an elektrischer Energie selbst gewinnen.

2009: Bau einer energieoptimierten Produktionshalle: Im Frühjahr/Sommer 2009 erweiterten wir unsere Produktions- und Lagerfläche um ca. 800 m2. Die möglichst energieeffiziente Ausführung war eines der vorrangigen Ziele bei der Planung und Ausführung. U.a. wird ein möglichst großer Teil der bei der Produktion abfallenden Wärmeenergie eingefangen und über eine Betonkernaktivierung der Bodenplatten nutzbar gemacht. Durch eine ausgezeichnete Dämmung und Nutzung von Sonneneinstrahlung kommt die neue Halle ohne Zuheizung aus.

Seit 2009: Zweite Photovoltaikanlage: Das Dach der neuen Produktionshalle haben wir mit einer Photovolaikanlage ausgestattet. Die Nennleistung beträgt hier 21 kWp.

2011: Sanierung der alten Produktionshalle: Auch das Dach der alten Produktionshalle wurde energieoptimiert saniert.

Seit 1.1.2012: Strom zu 100 % aus zertifizierter regenerativer Quelle Nach Schließung des Stockacher Wasserkraftwerks beziehen wir unsere gesamte elektrische Energie aus einer zertifizierten Ökostromquelle.

2020: Dritte Photovoltaikanlage: Die Restdachfläche des Hauptgebäudes wird vollständig mit Photovoltaik ausgerüstet. Die Nennleistung dieser Anlage beträgt weitere 99.1 kWp.

Damit erzeugen wir ca. 60% der verbrauchten Strommenge mit den Photovoltaikanlagen auf unseren Gebäuden. 

Ökostromzertifikat bescheinigt der Kessler Kunststoffverarbeitung den Bezug von Ökostrom

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